Newsflash

Jugendversammlung am 17. September 2015, 19 Uhr

Mit dem Wechsel in den Spielbetrieb nach Bayern steht die Jugendarbeit des EV Ravensburg in der kommenden Saison vor den gravierendsten Änderungen seit Jahrzehnten. Es gibt neue Gegner, neue Spielklassen und einenneuen Spielmodus. Daneben ist eine regionale Kooperation mit dem EV Lindau angedacht. Über all dies informieren Jugendleitung und Vorstand die Eltern und Spieler in der Jugendversammlung am 17 September 2015 um 19 Uhr im Stadionrestaurant "1881". Daneben wird es um neue Trikots, um neue Trainingsanzüge sowie um den Spiel- und Trainingsbeitrag ("Eisgeld") gehen. Es gibt also viele Neuigkeiten, die einen Besuch lohnen!

EVR-Eishockeylaufschule startet bereits am 14. September

Der EVR will Kindern, die am Eishockeysport interessiert sind, in dieser Saison möglichst früh an diesen schönen Sport heranführen. DIe EVR-Eishockeyschule startet deshalb bereits unmittelbar nach den Ferien am Montag, 14. September, von 14.15 bis 15 Uhr. Dieser Termin steht auch die ganze Saison über für die Laufschule fest.

 

 

Aug
28

In der zweiten Regionalligasaison richtet der EVR den Blick nach oben

Mit acht Neuzugängen bereitet sich die Regionalligamannschaft des EV Ravensburg derzeit intensiv auf die kommende Saison vor. Der EVR bleibt dabei seiner Linie treu, ein Team aufs Eis zu schicken, dessen Spieler ihre sportlichen Wurzeln allesamt in Oberschwaben haben. Schneller als in der Vorsaison will die Mannschaft um Spielertrainer Alexander Rusch und Kapitän Dominik Fehr in der Spielzeit 2015/16 Abstand zum Tabellenende gewinnen und vielleicht am Ende sogar ein Wörtchen um die Vergabe der Halbfinalplätze mitreden.

Erstmals vor heimischem Publikum tritt das EVR-Team am Samstag, 19. September, um 19 Uhr im Testspiel gegen Winterthur auf. Tags darauf steht mit dem Derby in Schwenningen das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Zum ersten Heimspiel in der Regionalliga empfängt der EVR am Samstag, 26. September, um 18 Uhr den EHC Zweibrücken. Rund um dieses Spiel wird der EVR auch seine Nachwuchsteams vorstellen.

Nach einem Abstecher in die Deutsche Nachwuchsliga (DNL 2) nach Augsburg sind Verteidiger Marius Breuer und Stürmer Adrian Kirsch zum EVR zurückgekehrt. Beide durften im Training der Towerstars schon Profieishockeyluft schnuppern. Eine weitere Verstärkung im Angriff ist Andre Martini, der zuletzt für den EV Lindau in der Bayernliga auflief. In der Abwehr soll Adrian Kolar für weitere Stabilität sorgen. Er war in der Junioren-Bundesliga ein Leistungsträger des EVR. Denis Adebahr, ein weiterer Neuzugang, ist zwar kein waschechter Oberschwabe, passt aber ins regionale Konzept des EVR. Er stammt aus Oberstdorf, hat die Jugendmannschaften des ESV Kaufbeuren durchlaufen und danach für Kempten und Oberstdorf gespielt. Er absolviert in diesem Winter ein Praktikum in Aulendorf, hat beim EVR angeklopft und sportlich wie menschlich auf Anhieb überzeugt.

Die jungen Spieler müssen in der höchsten Spielklasse auf Landesverbandsebene Michael Waldherr, Christian Alber und Stefan Wissenbach ersetzen, die Beruf und Regionalliga-Eishockey nicht mehr unter einen Hut bringen konnten. Nicht mehr im Kader steht zu Saisonbeginn auch Gregor Thoma, der nach dem holprigen Saisonstart im letzten Jahr dem Team mit seiner Routine und Übersicht sehr geholfen hat. Die vier Spieler haben einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass der Stammverein des Ravensburger Eishockey nach mehreren Jahren Pausen wieder an Seniorenteam erfolgreich an den Start bringen konnte.

Den größten Einschnitt beim EVR gibt es in der kommenden Spielzeit auf der Torhüterposition. Constantin Haas, als Stammtorhüter gesetzt, hat einen Studienplatz in Freiburg bekommen und wechselt deshalb in den Breisgau. Auf und neben dem Eis ist das für den EVR ein herber Verlust. Kaum vorstellbar, dass er  demnächst auf der Gegenseite im Gehäuse steht. Den Verantwortlichen bleibt nur die Hoffnung, dass auch „Consti“ in einigen Jahren zu den Rückkehrern zu seinem Heimatverein zählt. David Heckenberger, der Jugendtorhüter der letzten Saison, hat die Chance erhalten, sich in Kaufbeuren in der DNL  zu beweisen. Und Jordi Buchholz hat sich nach zwei Jahren in Ravensburg anders orientiert.

Auch in dieser Situation verzichtet der EVR auf teure Zukäufe von außen und setzt auf ein Rückkehrertrio: Maik Dibowski, in der Vorsaison bei Chemnitz in der Regionalliga Ost im Tor, Florian Kreft, zuletzt für Bietigheim und Pforzheim aktiv, sowie Markus Leiprecht, bis 2011 im Juniorenteam des EVR und seither in einer Hobbyliga auf dem Eis. Alle drei legen sich im Training mächtig ins Zeug und zeigen den Willen, ihrem aus gemeinsamen Jahren in der Jugend bestens bekannten Teamkameraden in der Regionalliga den Rücken freizuhalten.

Bleibt als bestens bekannter „Neuer“ noch Simon Klingler. Er steht als Nachwuchsspieler jetzt schon im zweiten Jahr im Kader der Towerstars. EVR-Trainer Alexander Rusch hofft, dass ihn Towerstarscoach Danny Naud das eine oder andere Mal als Verstärkung für das Regionalligateam abstellt.

Der Kader des EVR-Regionalligateams:

Tor: Maik Dibowski, Florian Kreft, Markus Leiprecht

Abwehr: Robin Urbaniak, Marius Breuer, Johann Keller, Dominik Fehr, Marian Eisenbarth, Adam Rudkovski

Sturm: Julian Tischendorf, Kenny Wolff, Thomas Spies, Andre Martini, Ludwig Valenti, Philipp Heckenberger, Dennis Retzer, Simon Heckenberger, Karl Valenti, Adrian Kirsch, Simon Klingler, Denis Adebahr, Alexander Rusch

Die Gegner

Der EVR trifft in Regionalligasaison 2015/16 auf den dreifachen Regionalligameister EHC Heilbronn, auf die 1b-Teams aus Schwenningen, Freiburg und Bietigheim sowie auf die Mannschaften aus Stuttgart, Zweibrücken, Eppelheim und Hügelsheim. Gespielt wird in einer Eineinhalbfach-Runde. Die besten vier spielen am Ende die Halbfinal-Playoffs aus. Die erste Playoff-Runde der besten acht wie in der Vorsaison entfällt.

Die Preise

Der Einzeleintritt kostet 5 Euro bzw. 4 Euro für EVR-Mitglieder und ermäßigte Karten (Jugendliche, Studenten, Azubis, Rentner).

Die Dauerkarte kostet bei zwölf garantierten Spielen in der Hauptrunde (zwei mehr als in der Vorsaison) 55 Euro sowie 35 Euro für Mitglieder. Die Dauerkarte schließt mögliche Playoff-Begegnungen ein.

EVR-Mitglieder haben den Einzeleintritt für drei Regionalliga-Begegnungen mit ihrem Mitgliedsausweis frei.

Geschrieben von Winfried Leiprecht. Veröffentlicht in Junioren

Aug
28

Wechsel nach Bayern bedeutet einen Umbruch für die EVR-Jugendarbeit

Mit dem Wechsel in den Spielbetrieb des Bayerischen Eislaufverbandes (BEV) steht die Jugendarbeit des EV Ravensburg vor dem größten Umbruch seit Jahrzehnten. Die Kinder und Jugendlichen des EVR dürfen sich auf wesentlich kürzere Anreisewege und vor allem auf attraktive sportliche Herausforderungen in den bayerischen Ligen in der kommenden Saison freuen. Damit geht ein lange gehegter Wunsch des EVR in Erfüllung. Möglich gemacht haben es die Landesverbände in Bayern und Baden-Württemberg sowie der Deutsche Eishockeybund mit seinen neuen Konzeptionen für die Nachwuchsarbeit.

Den Ravensburger Eltern war zuletzt kaum mehr zu vermitteln, weshalb sieben- und achtjährige Kinder nach Straßburg, Frankfurt oder Bad Nauheim reisen müssen, nur um dort zwei Stunden Eishockey zu spielen. Die Jugendteams des EVR machten sich Jahr für Jahr aufs Neue jedes Wochenende auf die Reisen quer durch Baden-Württemberg. Im günstigeren Falle führte der Weg „nur“ in den mittleren Neckarraum, im ungünstigeren nach Nordbaden oder gar nach Rheinland-Pfalz. Fünf bis acht Stunden am Wochenende im Bus gehörten zum sportlichen Alltag der Ravensburger Nachwuchscracks.  Die Buskosten summierten sich in der vergangenen Saison auf weit über 50 000 Euro und machten damit ein Viertel des gesamten EVR-Etats aus. Eine Situation, in der qualifizierte sportliche Nachwuchsarbeit immer schwerer wurde.

Hoffnung, dass sich etwas ändern könnte, schöpften die EVR-Verantwortlichen im Frühjahr diesen Jahres, als über Reformen im Deutschen Eishockeybund diskutiert wurde. Bestandteil war ein strukturiertes bundesweites Konzept für die Nachwuchsförderung. Zu den DEB-geführten Jugendspielklassen ist es zwar nicht gekommen. Möglich geworden aber ist, dass nahe einer Bundesländergrenze gelegene Vereine auch im Nachbarbundesland antreten dürfen.

Vom DEB erhielt der EVR mit seinem Anliegen, davon Gebrauch machen zu dürfen, große Unterstützung. Lutz Pauels, der Präsident des Eislaufverbandes Baden-Württemberg, und Eishockeyobmann Guntram Lüdemann signalisierten Verständnis  für die Nöte des EVR und gaben grünes Licht für einen Wechsel nach Bayern. Dort waren die Verantwortlichen des Verbandes bereit zu dieser Lösung im Sinne der jungen Sportler und nahmen den EVR, der als Verein Mitglied in den baden-württembergischen Spitzenverbänden bleibt, in ihren Spielbetrieb auf. Zum Abschluss eines Sommer mit vielen Gesprächen und Abstimmungen nahmen die EVR-Vorsitzenden Winfried Leiprecht und Dieter Breuer gemeinsam mit Jugendcheftrainer Alexander Rusch Mitte August an der Termintagung teil. Allen, die dies ermöglicht haben, ist der EVR zu großem Dank verpflichtet.

Die Nachwuchsteams des EVR stehen nun vor der Herausforderung, sich in dem Landesverband mit dem bundesweit anerkannt stärksten Leistungsniveau im Jugendbereich zu behaupten. Ergebnisse mit 20 Toren und mehr Unterschied dürften in den bayerischen Klassen der Vergangenheit angehören. Das gilt insbesondere für die U 19, die Jugend. Sie ist in der Bayernliga und damit in der höchsten Klasse eingestuft. Die Oberschwaben messen sich in ihrer Gruppe mit Germering, Memmingen, Landsberg, Bad Tölz, Straubing und Dorfen. Um die Endrunde um die Meisterschaft spielen zu können, muss  Platz drei erreicht werden. Ein Unterfangen, das schwierig wird.

In der mittleren Leistungsklasse, der Landesliga, sind die EVR-Schüler (U 16) eingruppiert worden. Ihre Gegner sind Kempten, Ulm/Neu-Ulm sowie Sonthofen. Um die nächste Runde zu erreichen und im nächsten Jahr womöglich ebenfalls ganz oben angreifen zu können, muss diese Konkurrenz gewonnen werden.

Ebenfalls in der mittleren Leistungsklasse spielen die Knaben (U 14). Um die Endrunde zu erreichen, müssen sie Bad Wörishofen, Landsberg, Memmingen und Sonthofen hinter sich lassen. In dieser Altersklasse rechnet sich der EVR einiges aus, da die Jahrgänge spielerisch sehr stark sind. Die Kleinschüler müssen sich in einer regionalen Doppelrunde mit Memmingen, Landsberg, Bad Wörishofen und Augsburg für das Turnier der Ersten aus jeder Gruppe Ende März 2016 qualifizieren.

Was sich gegenüber den vergangenen Jahren für den EVR verbessert, wird vor allem bei den Kleinsten deutlich. Die Kleinstschüler U 10 treten bei Turnieren in Kempten, Pfronten und Sonthofen an. Die Minist U 8 fahren nach Landberg, Kaufbeuren und Germering. Verglichen mit den früheren Reisen jeweils nur ein Katzensprung.

Mario Dibowski und Andreas Bossert, die EVR-Jugendleiter, erhoffen sich dadurch eine deutlich steigende Zahl von Kindern und Eltern, die sich für den Eishockeysport begeistern lassen. Gerade in den untersten Altersklassen ermöglicht der Wechsel nach Bayern dem EVR eine Arbeit, die wirklich kindgerecht ist. Der EVR startet seine Laufschule deshalb bereits unmittelbar nach den Ferien am Montag, 14. September. Termin ist immer montags von 14.15 Uhr bis 15 Uhr. Ziel ist es, möglichst viele Kinder noch im Laufe der Saison an die jüngsten Teams heranzuführen.

Geschrieben von Winfried Leiprecht. Veröffentlicht in Verein

Jul
08

EVR-Jugendteams spielen künftig in Bayern

Die Nachwuchsteams des EV Ravensburg treten in der kommenden Saison in Bayern an. Das neue Nachwuchskonzept des Deutschen Eishockeybundes sieht vor, dass grenznahe Vereine künftig auch im Nachbarbundesland spielen dürfen. Nachdem der bayerische Verband sich bereit erklärte, den EVR für seinen Spielbetrieb zuzulassen und der baden-württembergische Verband sich einverstanden erklärte, war der Weg für den EVR nach Bayern frei.

Für den EVR ging damit ein jahrzehntelanger Wunsch in Erfüllung. Zwar bekennt sich der Verein zum baden-württembergischen Verband und wird mit seinem Regionalligateam und seiner Frauenmannschaft auch künftig in den EBW-Ligen antreten. Doch aufgrund der geographischen Lage im äußersten Süden von Baden-Württemberg muss der EVR so weite Wege auf sich nehmen wie kein einer Eishockeyverein im Lande. Vier- bis sogar fünfstündige Busfahrten nach Nordbaden oder Nordwürttemberg waren auf Dauer vor allem für die Kinder und Jugendlichen außerordentlich belastend, was viele auch davon abgehalten haben dürfte, beim EVR den EIshockeysport anzufangen. Zudem summierten sich die Buskosten für den Verein in der Saison 2014/15 auf fast 50 000 Euro, was auf die Dauer wirtschaftlich nicht mehr tragbar gewesen wäre.

In den bayerischen Nachwuchsligen kann der EVR nun gegen Vereine wie Lindau, Memmingen oder Landsberg antreten, die teilweise in der unmittelbaren Nachbarschaft liegen oder wohin die Entfernungen unglich kürzer sind als nach Eppelheim, Zweibrücken oder Hügelsheim. Der EVR erhofft sich davon nicht nur eine finanzielle Entlastung, sondern auch eine wachsende Attraktivität vor allem für seine kleinsten Sportler.

Geschrieben von Winfried Leiprecht. Veröffentlicht in Verein

Jul
08

Neuer EVR-Vorstand gewählt

Die Mitgliederversammlung des EV Ravensburg hat WInfried Leiprecht zum neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige 2. Vorsitzende folgt auf Markus Mendek, der sich nach vier Jahren an der Spitze des Vereins nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Neuer 2. Vorsitzender ist Dieter Breuer. In ihren Ämter bestätigt wurden Schatzmeisterin Conny Prätz und Schriftführer Michael Dietrich.

Neu beim EVR ist auch die Jugendleitung. An der Spitze der Abteilung steht nun Mario Dibowski. Sein Stellvertreter ist Andreas Bossert. Der bisherige Jugendleiter Norbert Laux hatte nach vier Jahren in dre Jugendleitung auf einer erneute Kandidatur verzichtet.

Geschrieben von Winfried Leiprecht. Veröffentlicht in Verein