Die 1b des EV Ravensburg hat die Serie ihrer starken Auftritte fortgesetzt und den Tabellendritten Germering mit 3:2 geschlagen. Da die gesamte Konkurrenz gegen die Ravensburger spielte, haben sich die Chancen auf die Playoffs dennoch verschlechtert. Der EVR muss bei vier noch ausstehenden Spielen mindestens acht Punkte aufholen. Bei Siegen in allen vier noch ausstehenden Spielen könnte das Team die Schlussrunde noch ohne Schützenhilfe erreichen. In jedem Szenario muss das nächste Heimspiel am kommenden Freitag um 20 Uhr gegen Fürstenfeldbruck gewonnen werden.

Zwei Spiele hatte der EVR in dieser Saison gegen Germering bereits gewonnen. Der Auftakt zur dritten Begegnung verlief überhaupt nicht nach Wunsch. Schon in der 2. Spielminute entwischte der schnelle Nico Rossi der EVR-Abwehr und schoss die Gäste in Führung.
Schnell hatte der EVR den Schock verdaut und spielte mit den „Wanderers“ auf Augenhöhe. Der Ausgleich in der 9. Minute entsprang der einzigen Strafzeit gegen den EVR im ersten Drittel. Germering ließ den von der Strafbank kommenden Marco Gutekunst sträflich alleine. Gutekunst passte vor dem Tor uneigennützig zum besser postierten Steffen Kirsch, der die Scheibe unter die Latte drosch.
Germering baute Druck auf und demonstrierte, dass man sich gegen den EVR nicht schon wieder einen Punktverlust erlauben wollte. Die beste Torchance noch im ersten Abschnitt vergab aber der EVR. Daniel Kern schoss in der 18. Minute knapp am leeren Toreck vorbei. In der 24. Minute war Ilja Katjuschenko zum 2:1 für den EVR erfolgreich. Germering entfachte als Antwort einen wahren Angriffswirbel. Der EVR wankte. Torhüter Davis Zvejnieks lief einmal mehr zu überragender Form auf. In der 33. Minute war er geschlagen, doch Robin Prätz kratzte den Schuss von der Torlinie.
Auch im letzten Drittel hatte der EVR mehrfach Glück. In der 53. Minute kam Germering in Überzahl zum längst verdienten Ausgleich. Den entscheidenden Stich setzt aber vier Minuten später der EVR. Eric Bergen legte auf den im Slot lauernden Philipp Heckenberger ab, der mit dem 3:2 auch im dritten Spiel nach seiner Rückkehr für einen entscheidenden Moment sorgte.
Die Gäste nahmen sich durch eine Matchstrafe und zusätzlich eine kleine Strafe in der Schlussminute selbst den Schwung ihrer Schlussoffensive. Mit zwei Mann mehr auf dem Eis hatte der EVR keine Mühe, die knappe Führung zu halten.
Strafen: EVR 14, Germering 10+25