EVR scheidet im Play-off-Viertelfinale gegen Haßfurt aus

24.​02.​2026

Der EV Ravensburg hat die durchaus mögliche Überraschung verpasst und ist in der ersten Runde der Play-offs der Landesliga gegen den ESC Haßfurt ausgeschieden. Beim 2:5 im Auswärtsspiel musste sich der EVR erst in den Schlussminuten dem Favoriten beugen. Beim 1:5 zu Hause nahm man sich durch Strafzeiten im zweiten Drittel selbst die Chancen auf einen Erfolg.

 

In Haßfurt entwickelte sich das Spiel wie erwartet. Der Favorit dominierte. Der EVR lauerte auf Konter und hatte im ersten Drittel mehrfach klare Chancen. Der EVR hatte die Paradereihe um den tschechischen Topscorer Vaclav Adamec zunächst gut im Griff, so dass es mit 0:0 in die erste Pause ging.

Im zweiten Drittel zeigte sich zunehmend eine läuferische Überlegenheit der Gastgeber. In der 27. Minute umkurvte Adamec das Ravensburger Tor. Sein Landsmann Filip Strombach schob ins leere Eck ein. 22 Sekunden vor der Sirene zur zweiten Pause sprichwörtlich aus heiterem Himmel der Ausgleich. Ilja Katjuschenko bugsierte die Scheibe aus der Luft in die Maschen. Das Schiedsrichtergespann diskutierte, ob „hoher Stock“ vorlag, gab aber den Treffer.

Zu Beginn des Schlussdrittels passten die Ravensburger defensiv ein einziges Mal nicht auf und zwei Haßfurter Stürmer konnten gegen einen Verteidiger laufen. Mark Meier nutzte die Chance zum 2:1. Das noch nicht die Wende. Philipp Heckenberger zog in der 48. Minute bei angezeigter Strafe ab und es stand 2:2. Die Entscheidung fiel in der 51. Minute. Nach einem Schuss von Adamec im Powerplay fiel dem hervorragenden EVR-Goalie Davis Zvejnieks die Scheibe direkt vor die Schiene. Michael Breyer schoss zum 3:2 ein. Adamec in der 57. Minute und Tomas Pribyl in der 58. Minute erhöhten auf 5:2

Strafen: EVR 10, Haßfurt 4

 

Hatte der EVR schon in Haßfurt zwei Treffer in Unterzahl kassiert, so waren Strafzeiten entscheidend für die Heimniederlage im zweiten Spiel. Der Abend begann vor 200 Zuschauern verheißungsvoll. Robin Böhm fälschte in der 3. Minute eine Hereingabe von Johann Katjuschenko zum 1:0 ab. Den Ausgleich durch Jano Krimmel in der 12. Minute leitete Adamec ein. Nach 32 Minuten die entscheidende Szene. Nach einem Ellbogencheck verhängten die Schiedsrichter eine Spieldauerstrafe. Der betroffene Spieler reklamierte, dass er den Check gar nicht gefahren habe, und erhielt zwei Minuten obendrauf.

Adamec ließ sich die Überzahlchance nicht entgehen und traf in der 34. Minute zum 1:2. Als ein weiterer Ravensburger in die Kühlbox musste, erzielte Tomas Pribyl bei doppelter Überzahl in der 39. Minute das 1:3. Im Schlussdrittel wanderten erneut zwei Ravensburger kurz hintereinander auf die Strafbank. Folge war das 1;4 durch Jan Zecek schoss das 1:4. Das 1:5 durch Adamec in der 53. Minute nach einem Wechselfehler des EVR erneut im Powerplay.

Strafen: EVR 21+20; Haßfurt 8