EVR schafft den Sprung in die Play-offs
Der EV Ravensburg steht nach einem 7:3-Auswärtssieg beim EV Fürstenfeldbruck in den Play-offs der Landesliga Bayern. Gegner im Viertelfinale ist der ESC Haßfurt. Der EVR tritt am kommenden Freitag zunächst auswärts an. Am Sonntag um 18.30 Uhr wird das Heimspiel in der CHG-Arena angepfiffen.
Der letzte reguläre Spieltag der Landesliga war ein Abend wie gemalt für den EVR. Die gesamte Konkurrenz spielte für die Ravensburger. Forst verlor gegen Bad Aibling und rutschte damit aus den Play-offs heraus. Reichersbeuern holte in Ottobrunn nur einen Punkt und fiel damit hinter den EVR auf Platz sieben zurück. Der EVR hätte im Nachholspiel gegen Bad Aibling mit einem Sieg sogar noch auf Platz sechs springen können, verlor aber unglücklich mit 1:2.
Mit dem Sieg in Fürstenfeldbruck hat sich der EVR für eine Aufholjagd belohnt, die kaum noch für möglich gehalten wurde. Obwohl Fürstenfeldbruck bereits als Tabellenletzter feststand, war das Spiel umkämpft. Robin Prätz schoss den EVR in der 12. Minute in Führung. Fürstenfeldbruck gelang in der 15. Minute der Ausgleich.
Entscheidend das zweite Drittel, in dem der EVR durch Ilja Katjuschenko, Steffen Kirsch und Jon Jäger eine 1:4-Führung herausschoss. Eine doppelte Unterzahl wurde gegen Ende des Abschnitts überstanden. Im Schlussdrittel kamen die Gastgeber nach nur zwölf Sekunden auf 2:4 heran. Jäger und Katjuschenko bauten die Führung des EVR auf 2:6 aus. Steffen Kirsch beendete in der Schlussminute mit dem 3:7 den Torreigen.
Strafen: Fürstenfeldbruck 4, EVR 4
Gegen Bad Aibling sahen fast 150 Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. Oleg Gettinger nahm nach zwei Spielminuten einen Rückpass von Daniel Kern auf und erzielte mit einem satten Schuss die Führung. Unglücklich für den EVR der Ausgleich in der 17. Minute. Der Schuss von Lukas Golob rutschte dem Torhüter über den Arm und am Verteidiger vorbei ins Tor.
Im zweiten Drittel erspielte sich Bad Aibling zunehmend ein Übergewicht und der EVR hatte Glück, das Unentschieden in die Kabine zu retten. Auch im letzten Drittel wirkten die Gäste gegen beherzt verteidigende Ravensburger kompakter. Eine erneut unglückliche Szene entschied das Spiel. Nach einem Fehler in der Verteidigung stand Andreas Schneider frei vor dem Tor und verwandelte. Der EVR hatte in den Schlussminuten die Chancen zum Ausgleich. Die Gäste sprangen durch den Seig noch auf Platz zwei.
Strafen: EVR 8, Bad Aibling 10